Portrait

Kunstwerke sind Reservate der Seele.

Die Werke von Brigitta Klara Daniel fungieren nicht lediglich als Abbildung dessen, was da ist und verbildlicht wird, sondern als Transmitter für das Leben.

Wie lange einzelne Themen und Vorstellungen heranwachsen und reifen, zeigt sich daran, wie lange die Künstlerin Material aufbewahrt. Es wird gesammelt und versorgt, was Gefühle, Ideen und manchmal vorerst unbestimmte Bilder weckt.

Wer auf den Kopf zielt, muss das Herz erreichen. Brigitta Klara Daniel möchte mit ihrem Werk sichtbar machen, was nicht rational aufgebaut oder ausgedrückt werden kann. „Ich suche stets in allen Arbeiten nach einem Zustand, der das Thema überbringt, ohne es abzubilden.“, erzählt sie. Ihr Ziel sei es, darzustellen, was nicht ausgesprochen sein kann, will oder muss.

Der direkte gesellschaftliche Bezug ist ihrem Werk immanent. Sie möchte die doch so leicht manipulierbaren Haltungen verstärken, Gefühle heraus provozieren. Mit Widerhaken soll sich in den Köpfen festsetzen, was unerträglich und nicht akzeptabel ist. Damit Bilder geschaffen werden, wo Begriffe sich entziehen. Damit sich die Welt verbessert.

Die Fallhöhe beim autodidaktischen Arbeiten ist immens. Da spult sich viel auf und ab. Der Diskurs mit den für die Künstlerin essentiellen Themen jedoch ist eine Ressource. Einzug ins Atelier im Atelierhaus, Alter Schlachthof, Karlsruhe Mai 2014.

Nora Blé Pérez


Teilnahme an:

  • Café Juli 2019
  • LA VIE est BELLE 2018
  • Gast bei Gedok/BBK auf dem KUNSTSTRICH 2018
  • Gast bei Gedok/BBK auf dem KUNSTSTRICH 2017
  • UND 9
  • Schwein gehabt 2017
  • Ausgeschlachtet 2016
  • Schwein gehabt 2015
  • Ausgeschlachtet 2014